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Paillette geht immer (Anti-Rassismus-Special, Gast: Robin Büttner)

Livestream aus dem BKA Theater Hauptstadtstudio

Livestreamtickets in variabler Höhe:
https://bka-theater-webshop.comfortticket.de/de/kategorie/sonstige-artikel

Betrag X für den Livestream via Paypal:
https://www.paypal.me/bkatheater

Jurassica Parka – Drag-YouTuberin der ersten Stunde, Kolumnistin und Entertainerin – begrüßt Sie wunderschön und patent zu ihrer Late Night Show, diese ist mittlerweile im sechsten Jahr und eine der erfolgreichsten Nachtshows des BKA-Theaters.
Die Berliner Dragqueen lädt sich KollegInnen aus Show und Medien ins Foyer, es wird geschnattert, gelästert, gespielt und natürlich Sektchen getrunken.

Tauchen Sie ein in die faszinierende Welt der Semi-Prominenz! Lassen Sie sich von Halbwahrheiten und versehentlich Ausgeplaudertem mit in den Abgrund reißen – von sexy bis versaut, von kulturell bis transsexuell, von Promi bis peinlich, alles ist dabei! Erfahren Sie pikante Details über Dinge und Dinger! Jurassica spricht aus, was Sie nicht einmal denken wollten.

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© 2021 Jurassica Parka

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  1. Tolle und informative Sendung. Ich sehe immer noch das Problem wenn die eigene Community bestimmte Begrifflichkeiten nicht abschafft wird es schwieg. PS. Juressica du bist einfach wunderbar ❤️

  2. Tolle Folge. Im Kontext mit der in diesem Format aufs Tapet gebrachten Frage des Blackfacings stellte sich mir erstmals die Frage, ob es nicht auch problematisch ist, wenn sich Männer in Fummel und Perücke stecken sowie mit Kajal und allem was geht aufhübschen und damit im geschützten und zeitlich eng begrenzten Rahmen (Bühne, Theater, Club etc.) Frauen "imitieren". Frauen haben bis heute und selbst hierzulande im Real Life mit sachlich nicht begründeten Benachteiligungen gegenübern Männern (Lohn Gap etc.), abwertenden Zuschreibungen (irrational, hysterisch, schutzbedürftig) und mit Gewalt und Repressionen, die sie aufgrund ihres Geschlechts erfahren, zu leben. Frauen haben also Diskriminierungserfahrungen, nur weil sie Frauen sind, die Männer nicht haben, nur weil sie Männer sind. Parallelen sehe ich auch zu dem durch den super kompetenten, sympathischen und kaum lispelnden Gast beschriebenen Phänomen, dass oftmals ein Weißer Mensch nach der Meinung anderer (v.a. Weißer Menschen), wenn er sich etwas von Schwarzen Menschen aneignet, als besser denn das Original angesehen wird. Hört man über (Bühnen-)Transvestiten auch immer wieder, dass die hübscher, schlagfertiger, langbeiniger, heißer usw. usf. als "echte Frauen" sind: ja, da könnten sich die "Echten" echt noch was abgucken, mal ne Scheibe von abschneiden, werden sie aber eh nie erreichen. Darüber habe ich jetzt nachzudenken. Habe ich vorher, wie gesagt, noch nie. Gut, wenn einen eine Sendung derart zur Assoziation und Reflexion einlädt.

  3. Gutes Thema ! Leider argumentiert Robin zum Teil genau so, wie diejenigen die er kritisiert. Ein Beispiel… Kritik an Janin Kunze "es war schon immer so und wenn eine Sache schon immer auf die gleiche Weise gehandhabt wird, rechtfertigt das nicht, es weiterhin so zu handhaben" sehe ich absolut genau so!!! Robin argumentiert was das blackfacing betrifft aber auf die gleiche Art und Weise. "Es war schon immer ein Symbol dafür sich lustig zu machen und diffamierend" Sich zu verkleiden weicht die Grenzen in meinen Augen heutzutage eher auf, als dass sie sie größer macht. Gerade Drag sprengt die Grenzen in dem Bereich doch völlig und das ist auch gut so. Leider trägt meines Erachtens diese Diskussion, zumindest in dem Ausmaß, dazu bei, die Ausgrenzung von Minderheiten eher noch zu forcieren als es aufzuweichen. JA, man muss über Alltagsrassismus sprechen. Aber ich finde es eben auch anmaßend, wenn Robin stellvertretend für alle Minderheiten spricht und meint, alle würden es so sehen wie er. Viele Schwarze, Homosexuelle, Transmenschen usw. sind nämlich auch eher genervt von dem Thema und fühlen sich von den Kritikern aus den eigenen Reihen nicht unbedingt gut vertreten. Das gehört eben auch zur Realität !

  4. Sorry aber ich komme bei all dieser Ent-Unterscheidung, und Bezeichnungs-Differenzierung nicht immer mit. Manchmal wirkt das auch echt willkürlich, was gerade verlangt wird.
    Es gibt keine Rassen bei Menschen (überall sonst schon), Schwarz/Weiß ist okay (weil's ja doch Farben wären), Wer definiert was in Ordnung ist?, Werden wissenschaftliche Fakten künftig abgeändert um in die sprachlichen Vorgaben zu passen?
    Warum ist es nicht interessant wenn Sinti&Roma sagen "Zigeuner" beleidigt mich nicht?
    Schwarz/Farbig/Moh_ren/Blondinen/Frauen/Männer…
    Ich würde auch niemanden N…. oder M… nennen, aber Bitte! übertreiben wir es nicht als wäre das das dringendste Problem dieser Erde.
    Mir kommt vor als würde einiges in dem Bereich sehr willkürlich "entschieden" und generalisiert.

    Wir dürfen eigentlich gar keinen HipHop hören, weil Eminem (♥️) diesen groß gemacht hat in "White-Land". Und HipHop ist nunmal BlackMusic.
    Wir dürfen keine Dreads tragen, weil es schwarz-politisch ist.

    Aber wir müssen Kinderbücher und anderes Kulturgut ändern, verbieten, zensieren, weil man sich diskriminiert fühlt…

    Hat diesen ganzen Spaß schonmal jemand zu Ende gedacht???
    Ne Idee wo wir gesellschaftlich hinkämen wenn das voll ausgelebt würde, wie es manche wohl gerne möchten?
    Es tut mir leid, ab einem gewissen Level steife ich aus und mache da nicht mit. Wie gesagt jeden mit Respekt behandeln, keine offensichtliche Beleidigung benutzen…. Ja, ist klar.!
    Aber irgendwann wird es völlig unlogisch und willkürlich, lebensfremd, und ab da werde ich nicht mehr mit machen.

  5. Jurassica, das war einer der besten Sendungen von "Paillette geht immer". Informativ, Erklärend, Sachlich und wie immer charmant. Du hörst deinen Gästen aufmerksam zu und stellst im Anschluss die passenden bzw. treffenden Fragen. Dann kann sich der Lanz noch einiges von dir abschauen. Mach weiter so.

  6. Leider fanden Robin’s Aussagen über strukturellen Rassismus sowie den geschichtlichen Ursprung innerhalb dieser Diskussion zu wenig Resonanz. Das Thema ist wichtig, steht seit langem im Focus von Soziologie-, Psychologie-, Historik- und Politikwissenschaften, und bedarf einer gewissen Seriosität.

  7. Spannende Sendung, aber beim geschichtlichen Abriss solltet ihr aufpassen, nicht in ahistorische Erzählungen abzudriften. Dass Europa "die ganze Welt unterjocht" habe, kann nicht einmal als polemische Wortmeldung unwidersprochen bleiben. Sklaverei und Kolonisierung sind weder europäische noch »Weiße« Erfindungen, vielmehr wurde der Begriff Kolonialismus auch im Zuge der nicht unproblematischen Postcolonial Studies soweit eingeengt, dass er nunmehr ausschließlich die europäische Kolonialzeit beschreibt, nicht aber etwa das Perserreich, die Islamische Expansion oder den zeitlich sowie quantitativ verglichen mit der transatlantischen Unterwerfungsgeschichte ungleich signifikanteren arabischen Sklavenhandel. Genuin europäisch ist am Kolonialismus allein seine Abschaffung.

    Hier ein interessanter Link zum Thema von der Deutschen Welle: https://www.dw.com/de/sklavenhandel-in-ostafrika-ein-verschwiegenes-kapitel/a-50101582

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